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2020 05 19 Zubehoer Promotion




Toyota LogoToyota Gazoo Racing zur Halbzeit in Höchstform

Siebter Lauf der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) in Estland

 Köln. Das Toyota Gazoo Racing World Rally Team fährt zur Hochform auf: Die Rallye Estland (14.-17. Juli 2022) markiert die Halbzeit der diesjährigen FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC). Der siebte Saisonlauf ist die erste von zwei aufeinanderfolgenden Veranstaltungen auf schnellen Schotterstraßen im Norden Europas.

 77502 rovanpera04por22cm4212Vor einem Jahr feierte Kalle Rovanperä in Estland seinen ersten WRC-Sieg überhaupt. Seitdem hat der junge Finne fünf weitere Siege errungen, darunter vier bei den letzten fünf Rallyes. In der aktuellen Fahrerwertung rangiert er nun 65 Punkte vor dem Zweitplatzierten.

 

Bei den Herstellern liegt Toyota Gazoo Racing nach dem historischen Vierfach-Sieg in Kenia mit 62 Punkten in Front. Rovanperä, Elfyn Evans und Takamoto Katsuta, Fahrer von TGR WRT Next Generation, sind in Estland wieder am Start. Esapekka Lappi kehrt als Fahrer zurück und bestreitet sein viertes Saisonrennen für Toyota.

 Die Rallye Estland unterscheidet sich grundlegend von den Schotterstrecken der letzten drei Rennen: Im Baltikum erwarten die Teams glatte und schnelle Straßen mit vielen Sprüngen und Kuppen. Die vergleichsweise weiche und sandige Oberfläche ist beim zweiten Durchgang der Etappe oft zerfurcht.

 Die Rallye findet in Tartu, der zweitgrößten Stadt Estlands, statt und beginnt am Donnerstagabend neben dem Servicepark. Sowohl am Freitag als auch am Samstag steht eine Schleife von vier Prüfungen auf dem Programm, die nur vom Mittagsservice unterbrochen werden. Ein weiterer Durchgang der Auftaktetappe komplettiert die Action am Samstag. Am Sonntag folgt eine längere Prüfung rund um den Flugplatz von Raadi, die in entgegengesetzter Richtung zur Power Stage des letzten Jahres gefahren wird. Insgesamt müssen die Teams am Abschlusstag zwei Schleifen mit drei Prüfungen bewältigen. Die finale Power Stage führt wie schon 2020 über die Kambja-Prüfung.

 „Das Ergebnis in Kenia war unglaublich, aber jetzt stehen wir bei den nächsten beiden Veranstaltungen in Estland und Finnland vor einer ganz anderen Herausforderung“, erklärt Teamchef Jari-Matti Latvala. „Bis jetzt haben wir uns auf die Zuverlässigkeit konzentriert, und obwohl wir die natürlich beibehalten wollen, müssen wir bei diesen schnellen Rallyes auch die maximale Leistung aus dem GR Yaris Rally1 Hybrid herausholen. Es wird auch für die Fahrer eine Herausforderung sein: Nach einer rauen Veranstaltung wie der Safari-Rallye fährt man leicht zu bequem. Man muss aber ab der ersten Prüfung attackieren, sonst verliert man viel Zeit. Dafür brauchen die Fahrer Vertrauen in das Auto. Ihr Test-Feedback war positiv."
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